Welche Holzarten sind für den Saunabau geeignet?

 

Klare Nummer 1: Fichte:

Das traditionelle Saunaholz, am besten langsam gewachsen und mit fest verwachsenen Ästen.

Dieses Holz wächst in den Nordischen Ländern, aber auch eine gute Qualität aus heimischen Wäldern lässt sich verwenden.

Harz in sogenannten Harzgallen, tritt punktuell auf. Sind diese ausgetropft ist Ruhe. Besonders in nordischer Fichte zu finden.

 

Thermobehandelte Fichte:

Durch die Wärmebehandlung wird der im Holz enthaltene Zucker sozusagen caremelisiert, dadurch wird das Holz resistenter gegen

Schädlingsbefall und Fäulnis.

Als Nachteil hat sich jedoch herausgestellt, das Holz wird spröde, ist druckempfindlicher und splittert leichter.

Wir verzichten auf die Verwendung von Thermoholz, da der Nutzwert den höhere Preis nicht ausgleicht.

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Kiefer:

Durch die Inhaltsstoffe sondert die Kiefer bei Erwärmung intensiven Geruch ab,

außerdem tritt gerne Harz aus und die Sache wird klebrig. Durch die offenen Poren ein ideales Holz für Kessedruckimprägnierung,

dann auch gerne für die bekannten "grünen" Holzprodukte eingesetzt.

 

Fichte und Kiefer aus nordischen ländern wird dort auch zum Blockhausbau verwendet.

 

Lärche:

Eines der besten Hölzer für den Außenbereich, aber auch hier Ausdünstungen und Harzaustritt bei Erwärmung.

Kein ideales Saunaholz.